JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.
Das Online-Magazin der Angestellten Schweiz

Wir tischen keine Fake News auf

Was können wir noch glauben? Allerorten heisst es «Fake News!» Wer am lautesten schreit, ist oft am wenigsten der Wahrheit verpflichtet. Die Angestellten Schweiz schreien nicht, sondern informieren über all ihre Kanäle differenziert und auf der Grundlage von anerkannten Fakten und (wissenschaftlichen) Erkenntnissen. Darauf ist Verlass.

Facebook weht gerade heftiger Gegenwind entgegen. Das soziale Netzwerk entpuppt sich zunehmend auch als unsoziales Netzwerk, das Hass, Gewalt, Verschwörungstheorien, Sexismus und Nationalismus und fördert. Zurückzuführen ist das auf das Modell von Facebook (und anderen Social-Media-Kanälen wie LinkedIn oder Twitter). Die Inhalte stammen nicht von Facebook, sondern von den Nutzer*innen. Algorithmen steuern aufgrund der Likes und der Freund*innen, welche Inhalte bei wem in welcher Reihenfolge angezeigt werden. Weil es Facebook scheinbar schlecht gelingt, Fake News und Hassbotschaften wirkungsvoll auszufiltern oder einzuschränken, werden Nutzer*innen teilweise massiv damit geflutet. Versuche haben aufgezeigt, dass aufgrund einiger weniger Likes innert Tagen immer radikalere Inhalte empfohlen werden.

Hinterfragen die Nutzer*innen diese Inhalte nicht und informieren sich zusätzlich auch über andere Medien, besteht die Gefahr, dass sie in eine Blase aus Fake News geraten und dort gefangen bleiben. Auch wenn Facebook das bestimmt nie wollte, ist es zu einem Multiplikator für Fake News und Hassbotschaften geworden.

Journalistischer Ansatz bei den Angestellten Schweiz

In den herkömmlichen Massenmedien – den Zeitungen, Fernsehkanälen und Radiosendern – werden die Beiträge von Journalist*innen erstellt. Ihnen obliegt die noble Aufgabe, die Fakten rund um die Ereignisse, über die berichtet wird, sorgfältig (und möglichst doppelt) zu prüfen und einzuordnen. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Modell von Facebook und macht die Qualität und Glaubwürdigkeit traditioneller Medien aus. Hier sind keine Laien, sondern ausgebildete Kommunikationsprofis am Werk, die über Tatsachen berichten und diese in einen Zusammenhang stellen. Dies ganz im Gegensatz zur Verbreitung von undifferenzierten Meinungen oder gar von Propaganda.

Dieser journalistische Ansatz und der damit einhergehende Qualitätsanspruch leiten auch die Kommunikationsprofis bei den Angestellten Schweiz, wenn sie die Informationen für die diversen Kommunikationskanäle aufbereiten. Das gilt selbstverständlich auch für die Social-Media-Kanäle. Auch wir haben einen Auftritt aufverschiedenen Kanälen und sind überzeugt, dass die Social Media, richtig genutzt, sehr nützlich sind, um unsere Mitglieder miteinander zu vernetzen und den Dialog zu pflegen.

Seriöse Quellen und Expertenwissen

Wir stützen uns bei der Erstellung unserer Kommunikationsbeiträge auf seriöse Quellen, holen das Wissen von anerkannten Expert*innen ab und prüfen die Fakten. Das heisst aber nicht, dass wir nicht aus der Interessenlage der Berufstätigen, insbesondere der Angestellten, heraus berichten. Wir heissen ja schliesslich «Angestellte Schweiz» und vertreten deren Interessen. Wir positionieren uns also klar, wie es auch andere Organisationen oder auch Medien tun (die NZZ ist zum Beispiel anders positioniert als der Tages Anzeiger). Dies ist aber nicht zu verwechseln mit der Verbreitung von reinen Meinungen oder Fake News. Unsere Informationen basieren nicht darauf, sondern auf Expertenwissen und harten Fakten. Auf die Seriosität unserer Kommunikation ist Verlass!

Kommunikation Angestellte Schweiz

Donnerstag, 25. Nov 2021

Zurück zur Übersicht

Teilen: