JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.
Das Online-Magazin der Angestellten Schweiz

So kommen Sie körperlich und seelisch gut durch die Corona-Krise

In angespannten Zeiten wie diesen muss man seiner Gesundheit besonders Sorge tragen. Mit unseren Tipps kann es gelingen.

Die Corona-Krise verschont niemanden. Wir haben unseren Alltag völlig neu organisieren müssen, es gibt viele Ungewissheiten und das unsichtbare Virus, das töten oder zumindest eine schwere Krankheit auslösen kann, macht uns Angst. Aber auch, dass wir den Job verlieren könnten. Dies alles fordert uns enorm heraus und es belastet unseren Körper und unsere Seele.

Die Folgen dieser Belastungen können von Kopfweh durch die stete Bildschirmarbeit über Rückenschmerzen bis zu Panikattacken oder Depressionen gehen. Damit es möglichst nicht so weit kommt, haben wir Ihnen hier ein paar Tipps, Links und Anlaufstellen zusammengetragen, die Ihnen helfen, in der Krise besser über die Runden zu kommen.

Verspannungskopfschmerzen lassen sich leicht beheben

Von den Auswirkungen der Corona-Krise sind wohl Kopfschmerzen durch einen verspannten Nacken noch das kleinste Übel, aber dennoch eine Plage. Stellen Sie sicher, dass Sie auch im Home-Office einen ergonomisch guten Arbeitsplatz haben. Eine Investition in einen solchen lohnt sich auf jeden Fall, denn das Home-Office wird auch nach der Krise bleiben.

Verspannungskopfschmerzen können Sie selber mit einfachen Übungen lösen, die zum Beispiel dieses Youtube-Video zeigt. Wer lieber lesen will, wird hier fündig. Umfassend über Kopfweh und dessen Behandlung informieren können Sie sich auf dieser Website.

Vorbeugen ist besser als heilen

Kopfweh – und anderen körperlichen Schmerzen, beugen Sie aber am besten vor. Aber bitte nicht mit Risikosportarten! Trainieren können Sie auch in ihrer Wohnung. Dabei wird oft unterschätzt, dass es auch dabei zu Unfällen kommen kann, zum Beispiel durch stolpern oder ausrutschen.

Welche Trainings sich besonders gut für das eigene Heim eignen und wie man Unfällen vorbeugt, lesen Sie im Ratgeber der Suva.

Fit sollen Sie nicht nur physisch, sondern auch mental bleiben. Wir empfehlen Ihnen dazu die Tipps von Ana Stagljar, Sarah Meili und Sandra Henlein, die für die Angestellten Schweiz Kurse geben zu den Themen Resilienz und Burnout, auf Facebook.

Wenn es psychisch schlimm wird: holen Sie Hilfe

Sollte Sie angesichts der dramatischen Lage die Panik packen, dann ist dies nicht verwunderlich. Auch in ganz normalen Zeiten erwischt eine Angststörung jeden Dritten einmal im Leben, wie Sie im Interview mit Jiri Modestin von der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression SGAD und vom Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich ZADZ lesen können.

Angststörungen sind verbreiteter als Depressionen – aber bei beiden ist unbedingt eine Fachperson aufzusuchen. Eine erste gute Anlaufstelle bei seelischem Leiden sind Pro Mente Sana (Tel. 0848 800 858) oder die Dargebotene Hand (Tel. 143). Seien Sie keine Heldin, kein Held, wenn es Ihnen seelisch schlecht geht, melden Sie sich bei einer dieser Organisationen!

A oder B? Lassen Sie sich coachen

Sind Sie einfach nicht sicher, was Sie in Ihrer Situation jetzt als Nächstes tun sollten, dann kann Ihnen ein Coaching weiterhelfen. Die Angestellten Schweiz haben schon seit einiger Zeit ein Online-Coaching im Kursprogramm. Dies ist in Zeiten von Social Distancing genau das Richtige.

Regina Reinhardt von Reinhardt Coaching bringt Sie auf den richtigen Pfad.

Selbstverständlich stehen Ihnen die Angestellten Schweiz in der Krise weiterhin mit Rat und Tat zur Seite und informieren Sie regelmässig über den Spezialnewsletter Corona.

Hansjörg Schmid

Mittwoch, 15. Apr 2020

Zurück zur Übersicht

Teilen:

Mehr zum Thema Corona

Lesen Sie unsere rechtlichen Ratgeber-Beiträge zum Thema Corona und Arbeitsrecht.