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Auto von Vandalen zerkratzt

Böswillig zerkratzte Autos sind vom Versicherungsschutz einer Teilkasko ausgenommen. Aber auch mit einer Vollkasko-Versicherung können Vandalenakte das Portemonnaie der geschädigten Automobilsten belasten.

Zu den Schattenseiten von Fussballspielen gehören die sogenannten Saubannerzüge. Zurück bleibt eine Spur zertrümmerter Scheiben, zerkratzter Karosserien, abgebrochener Rückspiegel und von Sprayereien. Die randalierenden Fans wüten gut getarnt in der Menschenmenge und werden selten identifiziert. Kann die Täterschaft nicht ermittelt werden, müssen geschädigte Automobilisten den Schaden selbst tragen, ausser sie haben einen entsprechenden Versicherungsschutz für ihr Auto abgeschlossen.

Teilkasko deckt keine Lackschäden

Vandalenschäden am Auto haben schnell Reparaturkosten im vierstelligen Bereich zur Folge. Wer nur eine Teilkasko abgeschlossen hat, kann im Fall von Vandalismus längst nicht alle Schäden bei der Versicherung geltend machen. Schäden, die angemeldet werden können, sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen abschliessend aufgezählt. In der Regel fallen folgende Schäden darunter: mutwillig abgebrochene Antennen, Scheibenwischer, Ziervorrichtungen, Rückspiegel oder zerstochene Reifen und hineingeschüttete schädliche Stoffe im Treibstofftank. Bei Zurich ist beispielsweise auch das aufgeschlitzte Cabrioletverdeck und die verschmierte oder besprayte Lackierung mitversichert. Bei Kratzern oder eingedrückten Dellen bleiben die Fahrzeughalter auf dem Schaden sitzen. Doch gerade solche Schäden kosten schnell mehrere tausend Franken. 

Besser geschützt sind Automobilisten mit einer Vollkasko-Versicherung. Bei ihnen übernimmt die Versicherung alle Schäden. Allerdings nach Abzug des Selbstbehalts, der im Allgemeinen bei 1’000 Franken liegt. Hinzu kommt eine Erhöhung der Bonusstufe, falls kein Bonusschutz vereinbart wurde. Im neuen MF-Produkt von Zurich ist das Prämienstufensystem seit diesem Frühjahr jedoch kein Thema mehr, da es abgeschafft wurde, d.h. nach einem Schaden wird die Prämie nicht erhöht.

Parkschäden zusätzlich versichern

Umfassenden Schutz für die finanziellen Folgen von Vandalenakten bietet die Parkschaden-Versicherung. Diese übernimmt auch Lack- oder Karosserieschäden – in der Regel ohne Selbstbehalt. Neben der «begrenzten» Parkschadenversicherung, die Schäden bis zu tausend Franken abdeckt, bietet Zurich die Deckung Parkschaden PLUS mit unbegrenzter betraglicher Limite an. Pro Kalenderjahr sind 2 Schadenfälle versichert. Die Parkschadendeckung wird in Ergänzung zu einer Voll- oder Teilkaskoversicherung abgeschlossen.

Auch der beste Versicherungsschutz befreit die Automobilisten nicht davon, die zumutbaren Vorkehrungen zur Vermeidung von Schäden zu treffen. Bei spontanen Krawallen wie Ausschreitungen von Hooligans nach dem Fussballmatch bezahlt die Versicherung, wenn sie nicht absehbar sind. Wer aber am 1. Mai in Zürich sein Auto in Quartieren abstellt, in denen es schon häufig zu Krawallen gekommen ist, hat die zumutbaren Schutzvorkehrungen vernachlässigt und muss mit einer Leistungskürzung rechnen.

Andreas Doulis, Marketing Consultant Zurich

Freitag, 14. Okt 2016

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